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Motivation

Nutzen der musikalischen Erziehung

Musikerziehung wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Kindern aus. Kinder, die aktiv Musik machen, verbessern ihr Sozialverhalten, erbringen bessere schulische Leistungen, sind oft intelligenter als ihre nicht musizierenden Altersgenossen. Eine musikalische Erziehung ist umso wirksamer, je früher Kinder mit Musik in Berührung kommen, im Idealfall schon im Bauch  der Mutter.  Denn für jede zu entwickelnde Fähigkeit gibt es ein bestimmtes Zeitfenster: Was Kinder bis zum fünften Lebensjahr aufgebaut und gelernt haben, wird zur Basis für alles weitere Lernen.

Erziehung mit Musik

Für Kinder im Kindergartenalter ist die Stimme das ideale Instrument. Um jedoch Kinder zum Singen zu animieren, sie zur Musik anzuleiten, braucht es Erzieherinnen, die selbst eine musikalische Vorbildung haben. Erzieherinnen, die sich in den Tonraum der Kinderstimme hineinversetzen können und ein Orff-Instrumentarium zu nutzen wissen. Die klassische Erzieherinnenausbildung hat diesbezüglich erhebliche Defizite. Diese Misere setzt sich fort in der Grundschule: fachfremd unterrichtende Musiklehrer sind an der Tagesordnung. 
Fazit: In dem Alter, in dem Kinder spielerisch Zugang zur Musik finden könnten, ist das Angebot unzureichend.

Musik für alle Kinder

Alle Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, haben ein Recht darauf, Zugang zu kulturellen Werten zu erhalten. Musik spielt dabei eine zentrale, grundlegende Rolle.   Wie Kinder ihre Muttersprache hören und durchs Hören lernen,  können sie auch Musik wie eine Sprache auf natürliche Weise erlernen.  Durch den alltäglichen Kontakt  mit (gesungener) Musik erleben Kinder Musik als Form der Kommunikation, sie erwerben gleichzeitig eine höhere Sprachkompetenz. Insbesondere beim Singen lernen sie, den eigenen Körper wahrzunehmen und sich emotional auszudrücken.

 

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